Sonntag, 5. Oktober 2008

Beäpfelt sein und Fremdwortschule


Heute wurde ich beäpfelt. Eigentlich wurde ich ja fast ver-äpfelt, in einem abustrativen Sinne (keine Ahnung obs das Wort gibt, klingt aber superintelligent und den Sinn dahinter kann man auch erraten) - ich musste also Äpfel klauben. Da kam mir dann dieses wunderhübsche Apfelpärchen in die Queere, und gott, was soll ich sagen, ich bin bekloppt genug mich in so ein Bild zu verlieben. (Aber ist es nicht auch wunderschön???)

Ich und er, ich und der Grabschaufler, ich und der Beerdigungsinstitutinhaber, ich und er.
Mich muss man immer wieder an eine Sache erinnern - deswegen krieg ich auch Geschenke, wo solche Merksätze oben stehen:

"ICH bin der wichtigste Mensch in meinem Leben."

Ich und er. Wir bilden ein Oxymoron. Wir bilden ein Begriffspaar, das nicht zusammenpasst. Das sich widerspricht. Wie "bittersüß". Wir sind, was "Kreischende Kinder" und "Idylle" gemeinsam haben.

Wir sind semantisch unverträglich. Entweder - oder.

Da nehm ich doch einfach mal mich!


Mannomann! :)

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