Samstag, 3. September 2011

orlando

just the smell on my mind.





(chanel n°5)

Mittwoch, 31. August 2011

SIGNALE IV

Das ist nun etwa der sechste Versuch, diesen Eintrag zu verfassen, und jedes Mal scheitere ich, oder schließe damit ab, alles Geschriebene wieder zu löschen und es nicht für das Richtige zu befinden.
Ich bin absolut überrascht von meiner UNfähigkeit, Signale zu lesen. Und ich bin überrascht von deiner Wahrnehmung, was denn als Signal zu lesen ist und was nicht. Ich kann immer noch nicht fassen, wie du unsere Geschichte wahrnimmst.
Aber warum überrascht mich das alles überhaupt? Allein in den letzten 2 Wochen außer Landes habe ich

- mit einem Typen auf Übelste geflirtet, der am Ende dann verheiratet und Vater war,
- meine Zeit damit verbracht, die "nah dran" Person, menschlich zu knacken, weil sie eine so harte Nuss war. Doch: sie war einfach nicht interessiert an menschlichen Beziehungen. Ein Alleingänger. Erst am letzten Tag eingesehen.
- ein Machtspiel plötzlich zur Beziehungsfrage werden lassen, eine Frage von Schönheit zur Frage von Charakter werden lassen.... ganz böse.

Und danach bin ich nach Hause gefahren. Zu einem Brief von dir. Und deinen Worten. Und seither finde ich mich nicht mehr zu Hause ein. Ich suche nach Bäumen, an denen ich mich festhalten kann.
Scheiss auf Signale und Zeichen, wenn man sie, so wie ich, nicht lesen kann.


Ich brauche dringend ein paar Bäume,


um wieder verstehen zu lernen....

Samstag, 20. August 2011

nah dran....

so nah dran zu sein, dich sogar riechen zu können und dir beim schnarchen zuhören - aber doch nur daneben, nicht dabei liegen.
dir beim reden im schlaf zuzuhören und dir morgens von meinen verrückten träumen von dir zu erzählen, sehr nah dran. wir lachen gemeinsam darüber, fast alltag, puh, nah dran.
dich mit erfahrung und können beeindrucken. so nah dran.


ich tue viel, um nah dran zu sein.
ich war (bin?) so nah dran, dich zu kriegen.



aber nah dran? ist auch nur dran vorbei.
und bis dahin renne ich mal weiter ein paar unklarheiten, aussagen, zwinkern und gemeinsamen einsamen nächten hinterher. „dran vorbei“ ist am Sonntag. Also noch etwas zeit. Nimam zeita.

Donnerstag, 11. August 2011

future and past at the same time

in den armen der besten freundin weinen zu können





ist liebe.




und weinen zu müssen





ist leben.




one of it, two of it - one of it, we'll make the most of it, you'll love it.

Mittwoch, 10. August 2011

those magic changes (grease)

Manche Sätze von Freunden sind magisch.




Nicht, weil sie von Intelligenz oder Liebe brillieren, sondern, weil sie dich auf etwas aufmerksam machen, was längst vor deiner Nase herumtanzt. Magische Sätze haben meist schmerzhaften Charakter, tun aber schon am nächsten Tag ihr Gutes und beweisen sich meist als wahr.



Für das sind Freunde da.
Für magische Sätze.


Da bleibt mir zu sagen: I've got a friend.

Donnerstag, 4. August 2011

Signale III

Und dann gibt es noch jene Signale, die eindeutig sind -

die man aber überhören, übersehen, übertauchen möchte.


Ganz nach dem Motto: Zum Teufel, was will ich eigentlich?
Das Ergebnis muss schon auch noch passen :P

Mittwoch, 20. Juli 2011

Signale II - black and white

Es ist so spannend, sich alte (Chat-)Gespräche etwa drei bis eineinhalb Jahre nach dem Stattfinden erneut durchzulesen. Heute sage ich:

  1. "Wir waren ineinander verliebt und habens nicht gecheckt."
  2. "Wir hatten einen völligen Bruch hier, hier und hier...."
  3. "Wir waren viel zu sehr auf uns selbst fixiert."
  4. "Wir haben nicht kapiert, wie sehr wir uns gegenseitig verletzen."
und

5. "Ich war im Unrecht."


Verrückt, ich möchte plötzlich zurück in eine Zeit, die es nie gegeben hat. In meinem Kopf habe ich mir jetzt etwas zusammengereimt, das so nie passiert ist: Man kann sich selbst so täuschen, obwohl man alles doch selbst miterlebt hat. Bei jedem Streit mit dabei war. Aber mit ein, zwei drei Jährchen an "Lebenserfahrung" mehr sieht man so vieles so anders, interpretiert anders.


Ich denke, dass unser ganzes Leben eine geschriebene Matrix ist. Die Matrix sagt uns, was gerade passiert. Wir sagen uns, was wir wahrnehmen, fühlen, denken. Das, was passiert, ist die Matrix. Das, was wir daraus machen, das, was wir daraus mitnehmen und das, was wir darin lesen ist aber das Wesentliche:

  • Ist das nicht ein riesiges Problem? Wann können wir unseren Interpretationen noch trauen, wenn wir alles schon nach kurzer Zeit völlig anders sehen?

  • Und wie wollen wir jemals wieder der Matrix Schuld für die Dinge geben, für die wir uns schon längst unsere Verantwortlichkeit (und Schuld) eingestehen hätten müssen?

Antworten erwünscht...

Sonntag, 17. Juli 2011

Signale.

Heute will mir das Thema der Signale nicht mehr aus dem Kopf. Für gewöhnlich erkennen wir mehr oder weniger gut, welche Art von Signalen uns gesendet werden. Zugegeben, meist interpretieren wir gerne an jedem Wort herum und doch erkennen wir den klaren Unterschied zwischen "unklar", "eindeutig" und "sehr eindeutigen" Aussagen / Zeichen.
Ich bin eine Meisterin der (miesen) Interpretation - das heißt ich interpretiere übereifrig und das war selten gut. Und doch kenne ich den Unterschied zwischen einem "Klar! Freu mich auf dich" - SMS und dem Bekenntnis, das man manchmal nur an den anderen denken kann und sich fragt, wie man am schnellsten wieder zu ihm / ihr kommt.

Aber momentan verschwimmen all diese Grenzen. Ich stehe auf Männer sowie auf Frauen. Meine Kumpels nenne ich so wie sie heißen - Name, Spitzname.. usw. Meine Freundinnen? Hören oft auf den Namen "Süße, Liebes, Schatz" - blaa blaaa. Würde mich eine männliche Person so nennen, würde ich sofort interpretieren. Bei Frauen gehört's zum Repertoire. Oder?

Mein/e Partner/in? Wäre ebenfalls ein/e "Süße/r, Liebes, Schatz" ....
Mit meiner besten Freundin tausche ich Liebesbekundungen und Turtelsprüche aus wie andere häufig am Tag Hallo sagen. Weil's einfach stimmt: Sie ist der Hammer!

... und dennoch besteht nie ein Zweifel daran, dass diese Mädels meine Freundinnen sind, nicht aber meine Partnerinnen. Nie hatte eine Angst, ich wäre in sie verknallt. Diese Front war - überraschenderweise immer "geklärt", obwohl ich meine Neigung zu Frauen doch oft genug stark zum Ausdruck bringe. Aber ich scheine nicht gefährlich zu sein. ;)

Doch ich frage mich: Was hat - in den jeweiligen Situationen, mit den jeweiligen Freunden - mich dazu veranlasst, die Front als "sicher" zu empfinden? Wann und warum weiß ich also, woran ich bin?

Die Antwort lautet: Weil ich den Unterschied zwischen "Ich wünschte du wärst auch hier" und "ich fänds schöner wenn du bei mir wärst" kenne.



Oder bin ich so ungefährlich, dass man mir beide Versionen schreiben kann?



Mein Fazit: Jeder verdient die Signale, die ihm zustehen. Signals for everyone. Ich schmeiss ne Runde Signale.

Mittwoch, 8. Juni 2011

this is how it works.

This is how it works:
You're young until you're not
You love until you don't
You try until you can't
You laugh until you cry
You cry until you laugh
And everyone must breathe
Until their dying breath

No, this is how it works
You peer inside yourself
You take the things you like
And try to love the things you took
And then you take that love you made
And stick it into some
Someone else's heart
Pumping someone else's blood
And walking arm in arm
You hope it don't get harmed
But even if it does
You'll just do it all again.

(Regina Spektor)

Donnerstag, 2. Juni 2011

but i got you.

irgendwo zwischen einem lächeln in meinem gesicht, einem stipendium für die sommerschule, einem ipod-gewinn, einem wachsendem gefühl und ein paar dazu gehörenden ängsten...


.. da bin ich :)