Dienstag, 13. Oktober 2009

ich beweg mich nur bis hier - alles andere liegt bei dir.



heut kann ma nur sagen: "she's got the look." weil ich mich gerade - tatsächlich wohl nur für einen look - ziemlich zum deppen gemacht hab. was solls - heut ist der tag dafür! :) auch hab ich karten für stermann&grissemann gewonnen, darf mich auf meinen erschreckenderweise ersten böll freuen (andererseits: wieviele autoren bleiben von mir sicher ihr leben lang ungelesen? nix is da erschreckend. egal.) und hab 3 akkorde auf der ukulele gelernt. so gesehen: ein sehr guter tag!

und jetzt hör ich noch ein paar suuuuuper sachen..
the baseballs
dick brave & the backbeats
roxette
monta - i'm sorry
morcheeba
und so einiges noch, wenn mir nicht gerade meine "mitbewohner" gezeigt hätten, dass die musik zu laut is...

Sonntag, 11. Oktober 2009

song of the day



I'm in love with a picture. I'm in love with these days, where I can find a true friend in the godfather of BMW1, and where I am forgetting, that there's this test about social constructionism tomorrow. I'm still in love - or I think so - but I'm in love with the fact, that those things change so fast.

It doesn't hurt today.

.. when the wheels touch ground..

Mittwoch, 7. Oktober 2009

i wear my sword at my side

das leben besteht voller höhen und tiefen und unsere aufgabe ist es weder, besonders lange zu fliegen oder zu liegen, nein, das glaube ich nicht. ich glaube, dass wir den größten teil unserer zeit damit verbringen, uns an die höhenunterschiede, die uns höllische kopfschmerzen, fernweh, herzzerschmettern und hunger bereiten, zu gewöhnen.
während wir täglich versuchen, unsere balance zu halten und im gleichgewicht zu stehen, findet sich wieder ein neues flugzeug, das einen entweder zu boden reißt oder einen in die höhe mitzieht.

keines menschen lebensaufgabe ist glück oder pech, höhe oder tiefe. unser weg ist es, zu balancieren, was uns immer nur kurz bleibt und damit klarzukommen, dass sich immer alles ändern kann. gewöhnen wir uns an etwas, verändert es sich. das leben ist ein fluss - da hätten wir es wieder.

[01:19:26] E: so is das
[01:19:32] E: eine übung, die das leben dir schenkt


nur eine weitere übung. durchatmen, balancieren, weitermachen.

Sonntag, 4. Oktober 2009

so gut, so weit - so weit, so gut

der einzige fehler ist das nichtstun.

das letzte hemd hat keine taschen.

super sätze. nacht der museen war super.

gute nacht.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

juhuuu..minidisco!

wir haben das genossen, was wir haben konnten. alles was ich jetzt tue ist darunter zu leiden, was ich nicht haben kann.



wann komme ich zu "danke, es war schön"? zu "danke, dass du mir gezeigt hast, dass DU möglich bist"? denn davor war ich diesem gedanken nicht gerade realistisch eingestellt. und dann kam er, und seither wird mir klar, dass alles möglich wird, solang man nur an so wenig wie möglich glaubt, hofft oder es anstrebt. (oh gott, heute bessere ich das mal nicht aus, aber so war es eben..)

"lass fließen" war so oft mein grundgedanke, und heraklit belehrt mich heute auch: panta rhei.

Wer in denselben Fluss steigt, dem fließt anderes und wieder anderes Wasser zu.
alles ändert sich, nichts bleibt, so ist jedes handeln morgen schon anders als heute.
Wir steigen in denselben Fluss und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht.
so ist es. das, woran ich mich jetzt klammere, ist ein längst verflossener (ha!) fluss, viel mehr ein kanal, der zum stehen gekommen ist. ich kann keinen fluss mehr darin erwarten.
Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.
der fluss ist abgefahren.. hahahahahahahaaha .. na gut, der war schwach, aber ich gebe zu, um halb eins bring ich mich selber super zum lachen (schon wieder so ein running gag zwischen mir & mir).



zu running gags bleibt zu sagen, dass ich in tunesien eine ganze menge davon gespeichert habe und bereit bin, im neuen semester alle meine freunde damit zu nerven! JUHUU... minidisco!! JAA!!!!! ITS MINIDISCO TIME!!!!

alles fließt. ich hoffe nur, ich finde mich bald in einem (lebens-, uni-, glücks-)fluss wieder. schwimmen fehlt mir nämlich. aber ach ja, deshalb geh ich ja bald ins hallenbad...

Montag, 28. September 2009

parov stelar: matilda

ich hasse es, dass er sich, als wir japanisch essen waren, das selbe ausgesucht hat wie ich. ich hasse es, dass er kinder mag, und kinder ihn, und dass er mich auf gedanken, die meine zukunft betreffen, gebracht hat, die ich ohne ihn nie hätte. ich hasse es, dass er sozial ist; dass er für mich die hundert stufen raufgelaufen ist, um meine verlorenen kinder zu suchen, weil ich durch die gegend hinkte. ich hasse es, dass er mich faszinierend und spannend fand; ich hasse es, dass er "mi corazon" gesagt hat, und dass es jetzt so weit weg ist. ich hasse es, dass er lehrer wird und ich das bewundere; ihn und sein tun bewundere. ich hasse es, dass er auch noch kochen kann. ich hasse es, wie er aussieht, wie gut er mich in seinen armen halten konnte. ich hasse es, dass er genau so ein familienmensch ist wie ich. ich hasse sein verständnis für die welt, weil es mein eigenes ist. ich hasse es, dass er theater spielt. ich hasse, dass er mich auch und besonders dann toll fand, als ich wütend war und jemandem die meinung entgegenrief. ich hasse es, dass er so klug ist und das oxymoron "kluger sportler" bildet. ich hasse es, dass er viel mehr bücher gelesen hat als ich. ich hasse es, dass er goethe besser versteht. ich hasse es, weil ich das alles fühle und permanent spüre und denke und ich hasse es besonders, weil ich es nicht loswerde.


"Hören Sie, wegen Lucy."
"Ja?", erwiderte Wilder vorsichtig.
"Sie ist etwas Besonderes."
Wilder nickte.
Gloom schüttelte den Kopf. "Ich meine, etwas wirklich ganz Besonderes. Kennen Sie das mit dem Glas, das manche Leute als halb voll bezeichnen und andere als halb leer?"
Was zum Teufel sollte das?
"Tja, also Lucy würde sagen: 'Da hat jemand vergessen, die verdammten Gläser vollzumachen', und dann würde sie dafür sorgen, dass sie für alle voll eingeschenkt werden. Verstehen Sie?"
(Jennifer Crusie / Bob Mayer: Klappe, Liebling)



ich hasse, dass das eigentlich eine beschreibung meiner selbst ist. es aber jetzt eine beschreibung von IHM ist.

Mittwoch, 23. September 2009

verliebt, verlobt, belogen, von links & rechts betrogen & wieder gehts von vorne los, wieder gehts von vorne los!



also, ich glaub ich beginne mal mit der musik. JENNIFER ROSTOCK, ich will ein kind von dir. gut. hätten wir das geklärt. - achso, und ich hör auch gern die musik. :)

nun zu den unwichtigen dingen im leben: ich bin zurück. :P ich hatte einen entspannten, ruhigen, relaxten und in erster linie schönen aber leider nicht total heißen urlaub - zurückgekehrt bin ich einem kleiiinem selbstwertpush, nachdem mich jeder dritte araber heiraten wollte und ich dort unten wohl sowas wie die mutigste schmerz-unempfindlichste frau der welt bin (mein labret-piercing wurde dermaßen bestaunt). nein im ernst, arabische männer sind anstrengend. besonders, wenn zwei mädels alleine reisen (dass es sowas überhaupt gibt ;) - aber gut, ich bin inzwischen nicht verheiratet, aber wohl sowas ähnliches.
an der visumstelle hab ich die beste anmache erlebt, eigentlich. der beamte:
"what is this?"
"my piercing!" [spiele damit und dreh es]
"can i..?"
"sure!" [er packts und zieht daran, bis er feststellt, dass es tatsächlich .. was auch immer ist.]
"were here for holiday?"
"yes."
"how you like tunisia?"
"it was very nice."
"very nice.. "
"yes."
"you have friend?" [ausgesprochen wie france]
"france?! no, i don't speak french." [??]
"do you speak english?"
"of course.. i DO speak english?!"
"yes. have a husband?"
"no?!" [???]
"have MSN?"
"..yes?"
".. ok i give you my email adress. want my number as well?"
"... ??? erm.. i think MSN is quite alright!"
"ok!"

dabei raus kam dann der alte visumsantrag einer polin, deren daten ich jetzt habe - und auf der rückseite kam das zustande:
nun. ja. wer ihn adden will, sei eingeladen!

aber bitte nicht als mich ausgeben. weil dieser mensch meine reisepassdaten hat. und ich will nicht für immer eine afrika-sperre oder bekommen :))

so. zu ngwm: ich fürchte ja, ich fühle jetzt noch mehr als vorher. da haben keine zwei urlaube geholfen. im gegenteil. sie stärken mich vielmehr im gedanken, dass es mir ernst war und ist. aber mein gefühl war nie das problem. und deshalb ist daran wohl nichts zu ändern. und ich halte mich bisher gut davon ab, irgendwelche sms zu schreiben.

die uni geht bald los. drei seminararbeiten stehen noch aus. diskursanalyse der saualm, mach dich auf mich gefasst!!!!!!!! *arme hochkrempl*

Sonntag, 6. September 2009

sachen gepackt. sehr unruhig. morgen noch ein familientag, übermorgen gehts ab nach sizilien. dann zurück, dann neu packen, dann ab nach tunesien.

ich gehe endlich in den urlaub.

hab heute einen sehr schlechten versuch von "du kannst ihn eh sofort vergessen" gestartet. schlimm, wenn man zurückgeworfen wird und feststellt, dass man date-person sofort durch ngwm ersetzen will..

ich gehe endlich in den urlaub. also tschüss! (und wehe, irgendwer schickt mir probleme, realitäten, ngwm oder sonstwen nach!)

Freitag, 4. September 2009

i just wanna be ok, be ok, be ok today

.. i just wanna feel the day, feel the day, feel the day, i just wanna feel something today.

er sieht mir in die augen und sagt mit wehmut "der sommer ist vorbei"; und er dringt mit seinen augen so direkt in mich ein, ich spüre, wie er hofft, er muss nicht mehr sagen. den gefallen tu ich ihm nicht. "was impliziert das?", frage ich, obwohl ich es weiß. den nächsten satz spricht er ganz schnell aus - "ich denke, dass du teil des sommers warst." - puh, es ist raus. ich reagiere schnell, nehme ihm die angst, dass das jetzt unangenehm werden könnte. sage "tja, ich wusste eh selber bis zum schluss nicht, was ich will" und gebe ihm recht: ist wohl besser so. denn sind wir uns ehrlich: das hätte nie funktioniert, nicht bei seinem leben. ich frage ihn - und die frage muss er mir beantworten - ob es sein lebensstil oder sein gefühl/gespür ist, dass ausschlaggebend ist. er sagt, es sei sein gespür. das musste ich hören. nur so war es richtig. währenddessen streichelt er meine hand. eine weitere stunde lang. wir küssen uns. wir küssen uns zum abschied. küssen uns. wie er gehen soll, lässt er meine hand nicht los, zieht mich nochmal zurück, küsst mich ein weiteres mal, lässt meine hand nicht los. lässt einfach nicht los.

die worte verstehe ich ja, aber DAS lässt MICH dann nicht los..




goodbye ngwm, ich sage "machs gut" und er daraufhin traurig "mann, das klingt so leb-wohl-mäßig.."




- und ja, doch, ich war verliebt. jetzt weiß ich es.
"die besten gedanken kommen hintennach."

Mittwoch, 2. September 2009

und wieder einmal gebrochen.
und wieder einmal tuts weh.
und wieder einmal hatte ich keine wahl.



life sucks.