Freitag, 31. Juli 2009

and she goes, nobody knows

and she fights for her life
as she puts on her coat
and she fights for her life on the train
she looks at the rain
as it pours..
and she goes in a store
with a thought she has caught
by a thread
she pays for the bread
and she goes..
nobody knows.

gedanken über gedanken und viel zu wenig zeit, jene zu verarbeiten. viel zu viele offene fragen. viel zu wenige antworten. viel zu wenig von allem - abgesehen von arbeit!! morgen beginnt der nächste blödsinn, und ich bin ja nicht mal im zuhause-alltag drin, schon startet der nächste arbeitsalltag. in wahrheit wirds mir gut tun. aber .. hach. ein komischer tag. punkt. ich fühle!!!!!!!

Dienstag, 28. Juli 2009

und jetzt weiß ich immer noch nicht, ob morgen almwärts fahren soll oder nicht....

Sonntag, 26. Juli 2009

change

nun ja, ich bin zurück. und schon stocke ich, was das schreiben anbelangt. mein gott - das waren eindrücke, diese letzten zwei wochen ließen mich manches mal zweifeln, ob ich überhaupt kinder will und haben mich andererseits gelernt, wie einfach migrationsprobleme unter kindern verschwinden, wie ein behindertes mädchen plötzlich ein integrierter teil einer gruppe ist, und wie leicht ein weinen wieder zum lachen werden kann.

in erster linie wurde mir klar, wieviele eltern ihre kinder abschieben. kinder sind schwierig, sie sind verhaltensauffällig, sie sind teuer, sie sind anstrengend. diese 2 wochen, in denen sie von uns betreut wurden, hatten die eltern urlaub. nur ein kind von meinen neun hat seine eltern in der zeit überhaupt nur ERREICHT. die eltern machen und brauchen urlaub von ihren kindern - das sehe ich ein. aber in einen gesundheitsbogen nur das nötigste auszufüllen, und nicht hinzuschreiben, dass ihr kind
-in psychischer behandlung ist
-herztabletten nimmt (und sie ihm keine mitgegeben haben)
-ritalin nimmt, und in den 2 wochen zum beispiel das ritalin-absetzen durchstehen soll
-gerade eine darm-op hatte, und bei magenprobleme evtl. nochmal operiert werden müsse [dieses kind landete am vorletzten abend im krankenhaus und wird heute operiert. gratuliere!]
-eigentlich total verhaltensauffällig ist,
grenzt an kindesmisshandlung ganz anderer art. "sollen die anderen mit ihm/ihr klarkommen." und das handy auszuschalten ..

kinderschicksale, elternschicksale, leben. das nehme ich mit.

und noch etwas ganz, ganz anderes. pf. hätte nie geglaubt, dass ich DAS mitnehmen würde...



ich fühle mich wesentlich verändert, danke sekirn. danke an geschätzte 150 kinder, danke an schlimme 10-12jährige burschen, danke.

Mittwoch, 8. Juli 2009

schweinegrippe olè

Manchmal ist alles so surreal. Und es erscheint einem wie ein großer kosmischer Witz, dass wir an Ort und Stelle und in uns selbst sind.
Von heute bleibt übrig: Wie viele Menschen mit wie vielen Leben es doch gibt. Und dass mir davon nur eines gehört. Ich aber täglich an hunderten anderen teilhabe. Die gestresste Kassiererin, der Handyberater, der tättowierte neue Chef, ganz zu schweigen von den Freunden, denen man begegnet (oder begegnen sie einem?).
Es gibt Leute, die leben von deinem Lächeln. Und ich lebe von eurer Reaktion.



Ich könnte in Kontakt mit der Schweinegrippe gekommen sein. Und meine Gelenke schmerzen und ich hab ganz starkes Halsweh. Wie ernst sollte man sich nehmen, wenn es alles nur Angstmache von mir selbst ist? Denn: Halsweh hatte ich davor auch schon. Aber auaa... na egal. Nacht.

Dienstag, 30. Juni 2009

so allein - lach.

ständig wechselt sie, von lustig zu traurig zu betrübt zu einsam zu wütend zu hysterisch. die letzten tage waren eine parade die nur so schrie "ich kenn mich nicht aus, lass mich, aber verlass mich nicht!"
manchmal glaubt man, einen fortschritt zu machen, wenn der beste freund offen gegenüber intersexualität ist. auch wenn er - auch bei dieser grundwerte-unterhaltung - wie immer brüllt. weil es ihn "so erregt" (sic!) - aber er lässt mir dennoch chancen.
dann ermüdet man in sekundenschnelle, und will ins bett, aber nicht allein.

heute habe ich so ziemlich total begriffen, dass alles, was zwangsläufig sexuell oder emotional in den letzten wochen, monaten lief, totaler mist war.

na nett. so eine tolle erkenntnis.

und übrigens: michael jackson is mir ziemlich wurscht. zumindest, wer jetzt da welche babies und welche moneten kriegt und in wie weit da irgendein doktorheini für den tod "verantwortlich" ist. da find ich den iran viel wichtiger. und: 10% der stimmen können auch ausgewählte 10% gewesen sein; und wenns eh so klar is, dann sollen sie doch die ganzen stimmen auszählen - wovor haben sie denn angst?? ach ja - eben...

Montag, 29. Juni 2009

der refrain übertrifft alles :)



wir versuchen täglich alles richtig machen. besser als das können wir nicht. und wenn dabei missverständnise, fehler, probleme entstehen, so wissen wir doch, dass wir nur versucht haben, das richtige zu tun.


nur das zählt. und ja, großer, ich lebe noch. nur nicht mehr für dich.

Donnerstag, 25. Juni 2009

ich vermisse jetzt schon...

... die bierabende mittwochs.
der wahlkampf hat diese abende geprägt und zu einem ritual gemacht, welches jetzt ganz außerpolitisch ausgelebt wird.

garnicht werde ich die prüfungen vermissen. heute eine weg, freitag die nächste, dann montag, dienstag, dann noch eine am 10. juli und mit 11. beginnt mein job (kinderbetreuung von 10 kindern, für ganze 2 wochen. das mich an meine grenzen bringen wird, und ich weiß es, und ich freu mich drauf.) - das heißt, erstmal kein bierabend mehr.


und ich freue mich jetzt schon auf.....
die bierabende. mädels - ihr seid einfach die besten. :)

Dienstag, 23. Juni 2009

weil...



...es so kraftvoll is.

Samstag, 20. Juni 2009

oh, the road is long

morgen um diese zeit bist du um ein jahr gewachsen. ein jahr gereift, ein bisschen größer geworden, ein kleines bisschen erfahrener darin, wie du gefühle verarbeitest und entwickelst, die wertlos zu sein scheinen. viel passiert:
du lernst, welche erschreckenden formen die gruppendynamik annehmen kann. wiedermal lernst du ein bisschen, zu verstehn, dass nicht ALLES dein problem ist und andere dinge, statt sie wegzuschieben, permanent anzusprechen. auch hast dunatürlich von guten vorsätzen wieder abgesehen und bist zurück zu einem menschen gekehrt, den du eigentlich garnicht mehr wolltest. spannend eigentlich. hast ihm nach langer zeit gesagt, dass du ihn als einen partner willst. daraufhin flieht er. damit lernst du leben! du lernst, dass die typen, die du toll findest, dich nicht deshalb auch automatisch toll finden, das ist höchstens mit 14 noch so. du lernst umzugehen damit, dass diese menschen dann eben auch auf deine freunde abfahren können. du lernst viel über freundschaft. du hast endlich jobs für den sommer, die du die letzten jahre vielzusehr vernachlässigt hast. du spürst, dass sich ehrlichkeit immer am schlimmsten und gleichzeitig am besten anfühlt. nur eben SPÄTER.
spricht man eine waffe aus, entlädt man diese gleichzeitig. wie gut kann ich deshalb nachvollziehen, dass mancheine(r) sich nicht zu bestimmten positionen bekennen will, weil es angst vor den folgen gibt.
auch spürst du, wie sich ein bester freund von einem entfernen kann; mit dem körperlichen entzug geht irgendwie der geistige mitein und plötzlich weichst du treffen und gesprächen aus, weil du weißt, dass es einfach nicht mehr das ist, was es mal war. plötzlich sagst du "OK", genervt aber bestimmt, zu seiner meinung, bloß, um dir nicht die nächste diskussion anzutun.
du hörst deine liebsten sagen "ich kann nichts besonderes", "ich hab kein besonderes eigenes hobby" und versuchst ihnen klarzumachen, dass sie selbst doch längst das besondere sind. du wirst es ihnen noch oft sagen müssen.
heute erinnerst du dich daran, dass ein mensch, den du sehr geliebt hast, sogar einen zeitungsartikel der kronenzeitung über "asylantendreck" an seinem schreibtisch kleben hatte. und kapierst, dass auch du rassisten lieben konntest. früher.
du kannst "ui toll, dann kannst du jetzt auch schon in amerika saufen!" und die bessere version "du kannst jetzt auch in vegas heiraten!" ganz und garnicht hören.
fragt sich, wer, seit er 18 ist, nur da sitzt und darauf wartet, endlich in den usa saufen zu gehen. pah.



um abzuschließen mit pfanni (we miss you): ich bin du.