nicht allen menschen sieht man an, dass sie nazis sind.
mit manchen verbringt man zwei wochen recht intensiv - und man würde nie auf die idee kommen.
es ändert nichts daran, dass es einen hart trifft, wenn man feststellt, dass man den menschen gern mochte. und er/sie hat - nun eben genau diese "eine meinung" nie erwähnt.
fuck. das haut mich um.
"IM FRÜHEREN LEBEN WAR ICH MAL VOGEL, DA BIN ICH GANZ SICHER" SAGTE DAS AUFMÜPFIGE SCHAF UND SETZTE ZUM FLUG INS FETTNÄPFCHEN AN...
Montag, 13. September 2010
Montag, 6. September 2010
the lovely red-haired waits for a picture

"Sie werden fotografiert! Für ein schönes Erinnerungsfoto:
bitte lächeln! PLEASE SMILE! danke! thank you! Ohne Kaufzwang."
bitte lächeln! PLEASE SMILE! danke! thank you! Ohne Kaufzwang."
Dieses Schild steht in einer der größten touristischen Attraktionen Klagenfurts - ihr dürft gerne raten. Ist nicht sonderlich schwer.
An zwei Orten ist diese Information angebracht, um die TouristInnen darauf aufmerksam zu machen, dass Sie an diesem Ort Erinnerungsfotos machen und kaufen können.
Allerdings stellen sich so einige vor dem Schild auf und lächeln hinein. Und holen ihre Freunde hinzu. "Jenny! Come on! They're going to take a picture! Pridi! Fotografirali smo!"
Dann lächeln sie gemeinsam in ein Schild hinein. Kein Blitz, kein/e Fotograf/in, kein nix. Naja - das Schild lädt aber irgendwie auch ein, oder?
Ich bin dafür, eine versteckte Kamera einzubauen...
Samstag, 4. September 2010
memories, all alone in the moonlight
was für ein schöner abend - am see sterne gucken.. sich pudelwohl in seiner haut fühlen und an vergangenes zurückdenken.
gestern wie heute habe ich kleine ausflüge in die vergangenheit gemacht, in alte gefühle, "alte" und vertraute gedanken und bin in erinnerungen eingetaucht.
schön wars, nach hause kommen war erst recht schön.
eine freundin haben, die einen so glücklich machen kann, und dies aufs neue feststellen: hach.
Tja sem šla in tja se bom vrnila. Ampak najprej vrnim se domov.
Dorthin bin ich gegangen und dorthin werde ich zurückkommen. Aber zuerst kehre ich nach Hause zurück.
.. lahko noč :)
gestern wie heute habe ich kleine ausflüge in die vergangenheit gemacht, in alte gefühle, "alte" und vertraute gedanken und bin in erinnerungen eingetaucht.
schön wars, nach hause kommen war erst recht schön.
eine freundin haben, die einen so glücklich machen kann, und dies aufs neue feststellen: hach.
Tja sem šla in tja se bom vrnila. Ampak najprej vrnim se domov.
Dorthin bin ich gegangen und dorthin werde ich zurückkommen. Aber zuerst kehre ich nach Hause zurück.
.. lahko noč :)
Donnerstag, 2. September 2010
i will never forget
(the day we met, the flame that left)
Das Sommerkolleg also..
das Gefühl gleicht ein wenig jenem, das ich vor einem Jahr hatte, als ich Betreuerin für 180 Kinder war. Das Heimkommen und nicht heim "finden", das nicht-zuhause fühlen.
Ich bin es nicht mehr gewohnt, allein in einem Zimmer zu schlafen oder alleine zu frühstücken (mit fünfzig Leuten ist das wesentlich lustiger). Mir fehlt das soziale Etwas, das ich hier zweifellos auch habe, mit all meinen Freunden - aber es ist nicht zu vergleichen mit den Menschen, die mir in zwei Wochen so stark ans Herz wachsen konnten.
Anders als beim Kindercamp letztes Jahr vermisse ich diesmal das alles sehr. Anders als beim Kindercamp kann ich auch wieder in meinen Rhythmus finden (wohl auch weil ich muss, die Arbeit hat schon mit 140 Emails auf mich gewartet..) - gleich ist aber das Gefühl des Nicht-Ankommens.
Ich habe wieder ein viel stärkeres Verhältnis zur Musik entwickelt... viele Abende haben wir zusammengesessen, Musik gespielt, gesungen... gefühlt. Von vielen Seiten Mut zugesprochen bekommen, mehr aus meiner Stimme zu machen oder zumindest weiterzusingen.
Ebenso versprechen musste ich, mein Slowenisch zu praktizieren, um es auch zu verbessern (und versprochen ist versprochen!). Deshalb will ich mir mal angewöhnen, mindestens ein slowenisches Wort bishin zu einem slowenischen Satz pro Eintrag hinzuzufügen. Nein, besser: einzufügen. Weil es dorthin gehört, zu mir, zu meinen Worten.
Natürlich hat mir jemand gefallen. Natürlich konnte der Schweizer noch egaler (in diesem Zusammenhang existiert dieses Wort!) werden, in Relation und Zeit. Und (nicht!)"natürlich" ist nichts daraus geworden - das macht aber gar nichts. Ich denke daran schon nur mehr mit einem Grinsen zurück.
Gut, dass es nur zwei Wochen waren. Ein "Leben" auf diese intensive Art könnte ich garnicht führen. Dann wär es auch kein schönes Leben.
Aber für zwei Wochen je bil točno prav (genau richtig!).
Das Sommerkolleg also..
das Gefühl gleicht ein wenig jenem, das ich vor einem Jahr hatte, als ich Betreuerin für 180 Kinder war. Das Heimkommen und nicht heim "finden", das nicht-zuhause fühlen.
Ich bin es nicht mehr gewohnt, allein in einem Zimmer zu schlafen oder alleine zu frühstücken (mit fünfzig Leuten ist das wesentlich lustiger). Mir fehlt das soziale Etwas, das ich hier zweifellos auch habe, mit all meinen Freunden - aber es ist nicht zu vergleichen mit den Menschen, die mir in zwei Wochen so stark ans Herz wachsen konnten.
Anders als beim Kindercamp letztes Jahr vermisse ich diesmal das alles sehr. Anders als beim Kindercamp kann ich auch wieder in meinen Rhythmus finden (wohl auch weil ich muss, die Arbeit hat schon mit 140 Emails auf mich gewartet..) - gleich ist aber das Gefühl des Nicht-Ankommens.
Ich habe wieder ein viel stärkeres Verhältnis zur Musik entwickelt... viele Abende haben wir zusammengesessen, Musik gespielt, gesungen... gefühlt. Von vielen Seiten Mut zugesprochen bekommen, mehr aus meiner Stimme zu machen oder zumindest weiterzusingen.
Ebenso versprechen musste ich, mein Slowenisch zu praktizieren, um es auch zu verbessern (und versprochen ist versprochen!). Deshalb will ich mir mal angewöhnen, mindestens ein slowenisches Wort bishin zu einem slowenischen Satz pro Eintrag hinzuzufügen. Nein, besser: einzufügen. Weil es dorthin gehört, zu mir, zu meinen Worten.
Natürlich hat mir jemand gefallen. Natürlich konnte der Schweizer noch egaler (in diesem Zusammenhang existiert dieses Wort!) werden, in Relation und Zeit. Und (nicht!)"natürlich" ist nichts daraus geworden - das macht aber gar nichts. Ich denke daran schon nur mehr mit einem Grinsen zurück.
Gut, dass es nur zwei Wochen waren. Ein "Leben" auf diese intensive Art könnte ich garnicht führen. Dann wär es auch kein schönes Leben.
Aber für zwei Wochen je bil točno prav (genau richtig!).
Mittwoch, 1. September 2010
let it be
Ich bin vorgestern von zwei Wochen in einer anderen Welt zurückgekehrt.
Zwei Wochen war ich in kultureller und sprachlicher Vielfalt, umgeben von fünfzig Menschen aus verschiedensten Nationen.
Ich habe mein Slowenisch, Italienisch, Englisch, Deutsch.. aufpoliert und erneuert.
In erster Linie habe ich sozial dazu gelernt.. aber gerade ist mir wieder die Lust zum Bloggen vergangen.
Sorry.. ein andermal!
Zwei Wochen war ich in kultureller und sprachlicher Vielfalt, umgeben von fünfzig Menschen aus verschiedensten Nationen.
Ich habe mein Slowenisch, Italienisch, Englisch, Deutsch.. aufpoliert und erneuert.
In erster Linie habe ich sozial dazu gelernt.. aber gerade ist mir wieder die Lust zum Bloggen vergangen.
Sorry.. ein andermal!
Montag, 2. August 2010
summerlovin', had me a blast
Wir sind alle Teil einer Wahrnehmung, die wir uns selbst geschaffen haben. Wenn dann jemand "Wenn er sich wirklich für dich interessieren würde, hätte er sich längst gemeldet. Also will er nicht. Vergiss ihn." sagt, haben wir immer die Entscheidung, trotzdem auf unsere Wahrnehmung zu hören oder sich einzugestehen, dass dies vielleicht der ehrlichste Freund war, mit dem man sprechen konnte.
Heute habe ich so einem Gespräch im Schwimmbad gelauscht und habe es auch auf mich bezogen:
Nach unendlich verwirrender Zeit und Schwimmen im Schweizer Grenzgebiet wurde mir klar, dass etwas, auf das ich nach außen hin ohnehin nix Großes gegeben habe, de facto auch nichts Großes geworden ist. Und dass es still zu Ende geht, da mein Zuhause wieder ganz mehr gehört und ab morgen keine Eidgenossen mehr hier sind, über die es nachzudenken gilt.
Ein weiteres Mal - ein ganzes Jahr nach ngwm, den ich im Sommer kennenlernte, und bei dem es bei einer Sommerliebe geblieben ist - ein ganz GENAUES Jahr später - lerne ich jemanden von auswärts kennen. Ein weiteres Mal ist es Zeit, auch dies loszulassen.. und weiterzumachen.
Ganz im alten Muster versuche ich mich auch diesmal mit alten oder neueren Bekannten abzulenken - wieder ein Versuch, mir einzugestehen, dass es andere Menschen gibt.
Keine Schweizer, zum Beispiel.
Wieder einmal - wie vor einem Jahr - weiß ich auch jetzt schon, dass es nicht gelingt.
Ich verbringe übrigens eine schöne Zeit mit vielen tollen Freunden, mit tollen Konzerten und Aktivitäten und hab es auch geschafft, zumindest eine von geplanten fünf Seminararbeiten rechtzeitig abzugeben. Zum Abschluss noch fürs Feeling - für mich, zum Schreiben. für euch, zum Lesen - die richtige Stimmung (und auf diesem Konzert war ich):
Heute habe ich so einem Gespräch im Schwimmbad gelauscht und habe es auch auf mich bezogen:
Nach unendlich verwirrender Zeit und Schwimmen im Schweizer Grenzgebiet wurde mir klar, dass etwas, auf das ich nach außen hin ohnehin nix Großes gegeben habe, de facto auch nichts Großes geworden ist. Und dass es still zu Ende geht, da mein Zuhause wieder ganz mehr gehört und ab morgen keine Eidgenossen mehr hier sind, über die es nachzudenken gilt.
Ein weiteres Mal - ein ganzes Jahr nach ngwm, den ich im Sommer kennenlernte, und bei dem es bei einer Sommerliebe geblieben ist - ein ganz GENAUES Jahr später - lerne ich jemanden von auswärts kennen. Ein weiteres Mal ist es Zeit, auch dies loszulassen.. und weiterzumachen.
Ganz im alten Muster versuche ich mich auch diesmal mit alten oder neueren Bekannten abzulenken - wieder ein Versuch, mir einzugestehen, dass es andere Menschen gibt.
Keine Schweizer, zum Beispiel.
Wieder einmal - wie vor einem Jahr - weiß ich auch jetzt schon, dass es nicht gelingt.
Ich verbringe übrigens eine schöne Zeit mit vielen tollen Freunden, mit tollen Konzerten und Aktivitäten und hab es auch geschafft, zumindest eine von geplanten fünf Seminararbeiten rechtzeitig abzugeben. Zum Abschluss noch fürs Feeling - für mich, zum Schreiben. für euch, zum Lesen - die richtige Stimmung (und auf diesem Konzert war ich):
Donnerstag, 29. Juli 2010
look after you
selbst eine kleine geste
spielt melodien wie eine ganze band
(clueso - wenn niemand an dich denkt)
spielt melodien wie eine ganze band
(clueso - wenn niemand an dich denkt)
Samstag, 24. Juli 2010
read between the lines.
Well we can't change the world
We sure can change the way we live
Was macht uns einzigartig? Es sind immer wir als Ganzes. Wir können IMMER weiter, höher, stärker, schneller - aber ein Rekord alleine macht uns nicht aus. Für 12 Minuten Ruhm haben schon einige ihre Seele verkauft; letztendlich hat es sie kaputt gemacht, dass für die ganze Welt nur für eine Sache gestanden haben:
Das One-Hit-Wonder, die Erfindung des Post-Its, bla bla.
Dennoch versuchen wir immerzu, unser Bestes hervorzuheben. Bei meinem letzten Date hab ich von Autos erzählt, von der Musik, vom Sport. Warum konnte ich nicht sagen "Lern mich kennen, und nimm dir die Zeit. Du wirst feststellen, dass ich etwas Besonderes bin. Weil es mich nur einmal gibt."
We can't only take
Also got to learn to give
Vor einer Woche hat der Schweizer zu mir gesagt "Wer gibt, um Gegenleistung zu erwarten, kann nicht glücklich sein." Und er gab, gab und gab und bekam von mir- nunja, was? Keine Gegenleistung. Und das soll jetzt in Ordnung sein?
People corrupt
'Cause they don't understand
There's book of truths
And a book of lies
Think with your heart
Read between the lines
Sometimes we're lost
Wohin gehts jetzt?
Sometimes we're blind
Und wie bin ich hierhingekommen..
Think with your heart
Read between the lines
Dienstag, 20. Juli 2010
WIE...
1.) beeinflusst man die Gedanken eines anderen so sehr, dass er an einen denkt und sich meldet?
garnüsch.
2.) beeinflusst man die eigenen Gedanken so sehr, dass sie aufhören, zu denken?
garnüsch. ;)
Da ist er verflossen, der wundervoll kurz anhaltende Moment von "ich bin cool und gechillt und möchte keinen Druck".
Schön war er trotzdem.. der Moment. *g*
garnüsch.
2.) beeinflusst man die eigenen Gedanken so sehr, dass sie aufhören, zu denken?
garnüsch. ;)
Da ist er verflossen, der wundervoll kurz anhaltende Moment von "ich bin cool und gechillt und möchte keinen Druck".
Schön war er trotzdem.. der Moment. *g*
Sonntag, 18. Juli 2010
Was mein Chef mal lernen sollte..
"Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen."
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